Personal Kanban Board

AM014: Personal Kanban statt Todo-Liste – Die tägliche Aufgabenflut im Griff

Als Führungskraft und Manager haben wir tagtäglich mit einer Flut von Aufgaben zu kämpfen. Um nichts zu vergessen nutzen die meisten von uns Aufgabenlisten. In dieser Episode erkläre ich Dir was meiner Meinung nach die Nachteile von Aufgabenlisten sind und biete Dir mit Personal Kanban ein Alternative an, die sich für mich bewährt hat.

Nachtrag zur Episode: In dieser Episode bringe ich einige Beispiele für Personal Kanban in Verbindung mit Mitarbeiterdaten, wie zum Beispiel Mitarbeitergespräche und Einstellungsprozess. Zum anderen empfehle ich Trello als Tool, wobei es sich um einen amerikanischen Cloud-Dienst handelt. Gemäß dem deutschen Datenschutzgesetzt dürfen mitarbeiterbezogene Daten nicht außerhalb der EU gespeichert werden. Das heißt für diese Themen darfst Du Trello nicht nutzen. Ich hatte das dick und fett in meinem Script markiert, habe aber leider vergessen es zu erwähnen :-/

Links zur Episode

  • Web-App für (personal) Kanban-Boards: Trello
  • Erweitertes CSS um Trello aufzuwerten: enhanced-trello.css (siehe folgenden Hinweis zur Anwendung)

Für die meisten Browser gibt es Add-Ons/Plug-Ins die es ermöglichen zu beliebigen Seiten weiteres CSS zur Anpassung der Seite hinzuzufügen. Für Chrome nutze ich Stylebot um das oben aufgeführte CSS automatisch bei Trello anzuwenden.

Verwandte Episoden

Sonstiges

  • ScalaProfis: Ein weiterer Podcast von mir zusammen mit Benjamin Hagemeister – News und Know-How rund um die Programmiersprache Scala.
  • uPod: Android Podcast-Player von mir.

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Titelsong basierend auf Urbana-Metronica (wooh-yeah mix) von spinningmerkaba lizensiert unter Creative Commons Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0).

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Sven Wiegand

Ich leite seit 2005 Softwareprojekte und führe Entwicklungsteams in mittelständischen Softwareunternehmen. Nach einigen erfolglosen Projekten auf Basis des konventionellen Wasserfallmodells begann ich 2008, Scrum anzuwenden. Seitdem stellte ich mehrere Teams erfolgreich auf agile Methoden um. Auf »Agil Managen« möchte ich meine Erfahrungen aus der Praxis mit Dir teilen.

Kommentare (3)

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    Jessica L.

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    Hallo Sven,
    tolle und ausführliche Beschreibung von Kanban! Schön, dass sich jemand so viel Mühe gibt. Hast du mittlerweile noch weitere online Anwendungen ausprobiert?
    Bei uns im Startup gibt es kein WIP Limit. Jeder hat eine Liste mit Ideen, eine mit „To-Do´s“ und eine „In Bearbeitung“, usw. Jeder Mitarbeiter kann dann selbst entscheiden, je nach Priorität, was und wie viel er bearbeitet. Es ergibt sich von selbst, dass man dann meist ein oder zwei Aufgaben nur gleichzeitig bearbeitet. So haben die Mitarbeiter auch etwas mehr Verantwortung. Wir nutzen dafür unser eigenes Tool Zenkit (https://zenkit.com). Man kann es etwas mit Trello vergleichen durch die Kanban-Ansicht, aber man kann Wahlweise auch in die Liste, Tabelle oder in den Kalender switchen.

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      Sven Wiegand

      |

      Hallo Jessica,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Zenkit hatte ich mir auch angeschaut, da mich die verschiedenen Ansichten (Board, Mind-Map, Liste) und die Swimlanes interessiert hatten. Leider lief vieles zu dem Zeitpunkt als ich es getestet hatte (Oktober 2017?) noch nicht ganz rund.

      Hinzu kommt dass ich mit dem Pricing Model nicht glücklich bin:

      1. Die Beschränkung der Items pro Collection finde ich unglücklich, da – wenn ich mich recht entsinne – hier auch archivierte mit reinzählen (oder gab es noch gar keine Archivierung)? Damit konnte ich mir nicht sicher sein ein dauerhaftes Personal-Kanban-Board zu führen.
      2. Hintergründe brauche ich bei der Menge der Boards die ich habe. Ich bin auch bereit dafür zu zahlen, aber 120 Euro im Jahr sind mir dafür zu viel, da ich solche Tools in der Regel aus eigener Tasche zahle und nicht meinen Arbeitgeber damit belästige, so lange ich es für die persönliche Organisation nutze. Ich habe Trello Gold – die – ich glaube – 45 Euro im Jahr sind super und dafür habe ich keinerlei Einschränkungen bzgl. Mengen von Elementen mehr.

      Ich verstehe natürlich, dass Ihr auch Geld verdienen wollt und für Teams gehen die Preise auch in Ordnung, aber für Einzelpersonen, die sich selbst organisieren wollen wäre ein attraktiveres Angebot sicherlich ein guter Einstieg. Schließlich beginnt so i.d.R. die Einführung eines Produkts im Unternehmen: Eine Person ist von einem Produkt begeistert und schlägt die Team-weite Nutzung vor.

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        Jessica L.

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        Hallo Sven,
        wir sind im Moment dabei das Payment komplett zu überarbeiten und schauen welche Modelle angeboten werden sollen. Also vielen Dank für dein tolles Feedback, das können wir super in unsere Überlegungen einfließen lassen!

        Zu Thema mit den Beschränkungen würde ich dir einen günstigen »private-plan« ohne Beschränkungen empfehlen. Wenn du Zenkit gut findest, wäre das eine Möglichkeit. Der Plan könnte auf deine Wünsche hin zusammengestellt werden. Dazu müsstest du nur eine kleine Mail an sales@zenkit.com schicken und uns sagen, was du brauchst.

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